Baumeisterarbeiten DIN 18300, 18330, 18331, 18195, 18334, 1986-100, 61386

CN-GEN-STDContract notice – general directive, standard regime0835SRStadt Rosenheim
1 day left
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Deadline1 day left27 Jul 2026, 07:30
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Identifier
0835
Contract type
Deadline
27 Jul 2026, 07:30
CPV codes
45262300 - Concrete work45111100 - Demolition work45422000 - Carpentry installation work
Status
UNKN
Notice type
CN-GEN-STDContract notice – general directive, standard regime
Estimated value
Publication date
24 Jun 2026, 10:22

Overview

- Erdarbeiten ca. 2.500 m³ - Frischbetonverbundsystem ca. 1.000m² - Stahlbetonarbeiten: StB.-Wände ca. 1.700 ² StB.-Doppelwände ca. 500 m² StB.-Decke ca. 900 m² StB.-Treppenhaus und Treppenläufe aus StB. - Werkplanung Holzbaudetails - 14 St. Holzbinder mit beidseitiger Auflagerausbildung und Streichbalken Länge bis ca. 19m - Einlegepfetten und Wartungsbelag ca. 400 m² - BSP Deckenelemente ca. 500 m² - Grundleitungen mit Erdaushub 250 m - Einlegearbeiten Leerrohre Elektro 1.200 m

Rosenheim, 83022, Rosenheim, Germany

Um Bieterfragen stellen, Bieterinformationen erhalten und ein elektronisches Angebot abgeben zu können ist eine Registrierung auf der Vergabeplattform Vergabe Bayern (www.vergabe.bayern.de) bzw. iTWOtender (https://www.meinauftrag.rib.de) erforderlich. Klar erkennbare Unklarheiten bzw. Widersprüche in den Vergabeunterlagen sind vom Bieter sofort nach Bekanntwerden einer Klärung zuzuführen (siehe dazu GWB Abschnitt 2, § 160, Abs. 3, Satz 3), indem er Fragen bzw. Einwände unverzüglich bei der Vergabeverfahrensstelle über die Ausschreibungsplattform (Fragen und Antwort Tool) einreicht. Alle Bieter erhalten zeitnah neutralisierte Antworten und Hinweise. Angebote können ausschließlich von registrierten Bewerbern über die Vergabeplattform elektronisch in Textform über den verschlüsselten Angebotsbereich der Vergabeplattform eingereicht werden. Dazu ist der Bieterclient AVA-Sign erforderlich, der kostenlos von der Vergabeplattform heruntergeladen werden kann. Für die Erstellung des Angebots sind die im AVA-Sign-Paket zur Verfügung gestellten Formblätter und Unterlagen zu verwenden sowie die in der "Liste der einzureichenden Unterlagen" geforderten Nachweise bzw. Unterlagen beizufügen. Es ist zu beachten, dass die Kommunikation (z. B. zum Zwecke der Nachforderung von Unterlagen) auch nach Ablauf der Angebotsfrist, der Aufklärung oder der Aufforderung zur Angebotsabgabe über die Vergabeplattform geführt wird. Da in diesem Zusammenhang Fristen gesetzt werden können, die im Falle der Nichteinhaltung den Ausschluss bedingen, obliegt es dem Bieter, sich stets tagesaktuell darüber zu informieren, ob entsprechende Mitteilungen für ihn auf der Plattform hinterlegt sind. Dies umfasst auch die Prüfung von SPAM-Mail-Ordnern. Die Versäumung derart bekanntgegebener Fristen geht zu Lasten des Bieters. Entsprechend der Verordnung (EU) 2022/576 dürfen öffentliche Aufträge und Konzessionen nach dem 9. April 2022 nicht an Personen oder Unternehmen vergeben werden, die einen Bezug zu Russland im Sinne der Vorschrift aufweisen. Dies umfasst sowohl unmittelbar als Bewerber, Bieter oder Auftragnehmer auftretende Personen oder Unternehmen als auch mittelbar, mit mehr als zehn Prozent, gemessen am Auftragswert, beteiligte Unterauftragnehmer, Lieferanten oder Eignungsverleiher. Ausgenommen davon sind gesetzlich vorgegebene Ausnahmen. Der Bieter hat deshalb anzugeben, inwieweit sein Unternehmen einen Bezug zu Russland hat. Dafür ist die „Eigenerklärung Bezug Russland“ (FB 127/L127) auszufüllen und als Teil des Angebots abzugeben. Diese Erklärung ist auch für Unterauftragnehmer, Lieferanten oder Eignungsverleiher gemäß den Bedingungen der Erklärung abzugeben.

- Erdarbeiten ca. 2.500 m³ - Frischbetonverbundsystem ca. 1.000m² - Stahlbetonarbeiten: StB.-Wände ca. 1.700 ² StB.-Doppelwände ca. 500 m² StB.-Decke ca. 900 m² StB.-Treppenhaus und Treppenläufe aus StB. - Werkplanung Holzbaudetails - 14 St. Holzbinder mit beidseitiger Auflagerausbildung und Streichbalken Länge bis ca. 19m - Einlegepfetten und Wartungsbelag ca. 400 m² - BSP Deckenelemente ca. 500 m² - Grundleitungen mit Erdaushub 250 m - Einlegearbeiten Leerrohre Elektro 1.200 m

Rosenheim, 83022, Rosenheim, Germany

Beim Einsatz von Unterauftragnehmern behält sich der Auftraggeber vor, zusätzlich eine Verpflichtungserklärung (Formblatt 236) anzufordern, mit der sich diese verpflichten, im Falle der Auftragsvergabe an den Bieter diesem mit den erforderlichen Kapazitäten ihres Unternehmens für die dort genannten Leistungsbereiche zur Verfügung zu stehen. ./.0835_Begründung Baumeister - Produktbezogene Positionen und Zusammenlegung Fachlose FBV- System produktbezogene Ausschreibung Im vorliegenden Bauvorhaben bestehen besondere bauliche und geometrische Randbedingungen, die eine technisch hochgradig integrierte Lösung der Bauwerksabdichtung, Wärmedämmung und Schalungsfunktion erfordern. Die Entscheidung zur Festlegung auf ein konkretes Frischbeton-Verbundsystem erfolgt in Abstimmung zwischen Auftraggeber, Tragwerksplanung und externem Fachberater auf Grundlage zwingender technischer Erfordernisse. Die Gründungssituation ist geprägt durch mehrfach verspringende Gründungsebenen, teilweise extrem beengte Arbeitsräume insbesondere im Bereich der Bohrpfahlwände sowie im Anschluss an die bestehende Kommunwand der angrenzenden Turnhalle. Zusätzlich bestehen eine Vielzahl komplexer Anschlussdetails, insbesondere im Bereich der erdberührten Bauteile, die eine durchgängige und technisch abgestimmte Lösung erfordern. Besondere Anforderungen ergeben sich zudem aus den Schnittstellen zu den Gewerken der technischen Gebäudeausrüstung. Hier sind insbesondere zahlreiche Rohrdurchführungen der Entwässerung, Erdungsanlagen sowie weitere Durchdringungen der erdberührten Bauteile zu berücksichtigen, die eine hochpräzise, dauerhaft dichte und koordinierte Ausbildung der Anschlussbereiche erfordern. Das gewählte Frischbeton-Verbundsystem erfüllt hierbei mehrere bauphysikalische und konstruktive Funktionen in einem integrierten Gesamtsystem. Es übernimmt gleichzeitig die äußere Bauwerksabdichtung durch den Verbund mit dem Frischbeton und der Wärmedämmung der erdberührten Bauteile sowie die Funktion einer verlorenen Schalung insbesondere im Bereich der Bohrpfahlkonstruktionen und der Aufkantungen der Bodenplatte. Dadurch werden mehrere bauzeitkritische Einzelsysteme in einer durchgängigen Systemlösung zusammengeführt. Das System besteht aus druckfesten Hartschaum-Verbundelementen mit aufkaschierter Frischbeton-Verbundfolie. In den relevanten Anwendungsbereichen wirken diese Elemente zugleich als „Dämm- und Dichtelemente“ und können sowohl in Kombination mit Abstützsystemen gegen Bohrpfahlwände als auch in konventionellen zweihäuptigen Schalungen eingesetzt werden. Dadurch wird eine konsistente, systemkonforme Ausführung sämtlicher Anschluss- und Detailbereiche ermöglicht. Die Verwendung eines einheitlichen, systemgebundenen Produktes ist erforderlich, da nur so die Vielzahl der komplexen Anschlussdetails sowie die Schnittstellen zwischen Abdichtung, Wärmeschutz, Schalung und Tragkonstruktion dauerhaft sicher beherrscht werden können. Insbesondere in den hoch beanspruchten Übergangsbereichen zwischen Bohrpfahlwand, Bodenplatte und aufgehenden Bauteilen ist eine durchgängige Systemkompatibilität zwingend erforderlich, um Ausführungsrisiken und Detailabweichungen zu vermeiden. Vor diesem Hintergrund wird das System „wolfseal“ und „thepro“ der Firma Roland Wolf GmbH, Großes Wert 21/1, 89155 Erbach, als planerische Grundlage festgelegt. Gleichwertige Systeme sind zulässig, sofern durch den Bieter nachgewiesen wird, dass sie hinsichtlich aller relevanten technischen Eigenschaften, insbesondere Abdichtungswirkung, Druckstabilität, Systemkompatibilität, Anschlussdetails sowie bauphysikalischer Gleichwertigkeit in den konkreten Einbausituationen vollständig vergleichbar sind und eine gleichwertige Ausführungs- und Funktionssicherheit gewährleisten. Zusammenlegung Fachlose Baumeister Holzbau: Bauleistungen sind grundsätzlich in Fachlosen zu vergeben. Im vorliegenden Fall wird hiervon aus technischen Gründen abgewichen, da die Leistungen des Massivbaus und des Holzbaus eine untrennbare funktionale, konstruktive und statische Einheit bilden. Die Dachtragkonstruktion aus Brettschichtholzbindern (BSH-Bindern) wird nicht lediglich auf fertige Massivbauteile aufgelegt, sondern ist unmittelbar in die Stahlbetonkonstruktion integriert. Die Träger werden teilweise in Auflagertaschen eingebunden bzw. in engem Zusammenhang mit den Stahlbetonbauteilen eingebaut. Die endgültige Tragwirkung und Aussteifung des Gebäudes ergibt sich erst aus dem statischen Zusammenwirken der Stahlbetonwände und der Holztragkonstruktion. Besondere Bedeutung kommt hierbei den Bauzuständen während der Errichtung zu. Die Standsicherheit des Bauwerks ist nicht nur im Endzustand, sondern auch in sämtlichen Montage- und Zwischenzuständen sicherzustellen. Die Montage der BSH-Binder beeinflusst unmittelbar die Aussteifung und Stabilität der bereits errichteten Stahlbetonbauteile. Bei einer getrennten Vergabe entstünden zusätzliche Schnittstellen hinsichtlich der statischen Verantwortung, der Nachweisführung sowie der Koordination der erforderlichen Sicherungsmaßnahmen in den einzelnen Bauzuständen. Durch die gemeinsame Vergabe wird gewährleistet, dass sämtliche Nachweise für Bau- und Endzustände sowie die Montageplanung aus einer Hand erfolgen. Darüber hinaus greifen die Massivbau- und Holzbauleistungen geometrisch und konstruktiv unmittelbar ineinander. Während für Betonbauteile die Toleranzen der DIN 18202 gelten, erfordern die vorgefertigten Holzbauteile aufgrund ihrer werkseitigen Fertigung eine wesentlich höhere Passgenauigkeit. Die Lage der Auflagerpunkte, Einbauteile, Auflagertaschen und Anschlussdetails muss bereits während der Schalungs- und Betonierarbeiten exakt auf die später zu montierenden Holzbauteile abgestimmt werden. Eine Trennung der Gewerke würde das Risiko von Maßabweichungen und daraus resultierenden Anpassungs- oder Nacharbeiten erheblich erhöhen. Die gemeinsame Vergabe stellt sicher, dass Herstellung und Montage der statisch wirksamen Gesamttragkonstruktion einschließlich aller Bauzustände in einer durchgängigen Verantwortlichkeit erfolgen. Die Fachlosaufteilung würde aufgrund der statisch und konstruktiv untrennbaren Verknüpfung der Leistungen zu erheblichen technischen Schnittstellenrisiken führen und die sichere Herstellung des Tragwerks wesentlich erschweren. Grundleitungen: Bauleistungen sind grundsätzlich in Fachlosen zu vergeben. Im vorliegenden Fall werden die Grundleitungsarbeiten innerhalb und unterhalb der Bodenplatte gemeinsam mit den Rohbauarbeiten ausgeschrieben, da diese Leistungen technisch und konstruktiv unmittelbar mit der Herstellung der Gründung und der Bodenplattenkonstruktion verbunden sind. Die Grundleitungen werden im Bereich der Baugrube, der Gründung sowie innerhalb und unterhalb der Bodenplatte verlegt. Ihre genaue Lage ist bereits vor Herstellung der Sauberkeitsschicht, der Bewehrung und der Bodenplatte festzulegen und mit den statischen, konstruktiven und geotechnischen Anforderungen des Bauwerks abzustimmen. Die Leitungsführungen, Durchdringungen, Aussparungen und Anschlusspunkte stehen in unmittelbarem Zusammenhang mit der Herstellung der Gründungskonstruktion. Fehlerhafte Lagefestlegungen oder Ausführungsabweichungen können nach Fertigstellung der Bodenplatte nur durch aufwendige Eingriffe in tragende Bauteile korrigiert werden. Dies betrifft insbesondere die Einhaltung der vorgesehenen Gefälle, der Anschlusshöhen, der Durchdringungspunkte sowie die Koordination mit Fundamenten, Bewehrung, Frostschürzen und sonstigen Bauteilen der Gründung. Darüber hinaus sind die Grundleitungen Bestandteil des erdberührten Bauwerksbereichs und stehen in unmittelbarem Zusammenhang mit den Anforderungen an Dichtigkeit, Dauerhaftigkeit und Schutz gegen Wasserzutritte. Die Herstellung der Leitungsdurchführungen, Anschlussbereiche und Einbindungen in die Bodenplattenkonstruktion erfordert eine durchgängige Abstimmung mit den Beton-, Abdichtungs- und Gründungsarbeiten. Durch die gemeinsame Vergabe wird sichergestellt, dass sämtliche Leitungsführungen, Durchdringungen und Einbauteile bereits während der Herstellung der Gründung und der Bodenplatte koordiniert und ausgeführt werden. Hierdurch werden technisch relevante Schnittstellen innerhalb der Gründungskonstruktion vermieden und die ordnungsgemäße Herstellung der Bodenplatte einschließlich aller integrierten Einbauteile gewährleistet. Die eigentlichen Sanitärinstallationsarbeiten innerhalb des Gebäudes bleiben hiervon unberührt und werden weiterhin als eigenständiges Fachlos vergeben. Die Zusammenfassung beschränkt sich ausschließlich auf die im Erdreich sowie innerhalb und unterhalb der Bodenplatte herzustellenden Grundleitungen, die technisch unmittelbar mit den Rohbau- und Gründungsarbeiten verknüpft sind. Die gemeinsame Vergabe ist daher aus technischen Gründen gerechtfertigt, da die Grundleitungen einen integralen Bestandteil der Gründungs- und Bodenplattenherstellung darstellen und eine getrennte Vergabe zusätzliche technisch relevante Schnittstellen sowie erhebliche Risiken für die ordnungsgemäße Herstellung der Gründungskonstruktion verursachen würde. Die Grundleitungen kreuzen bzw. durchdringen Fundamentverstärkungen und Bodenplattenbereiche. Lage und Höhenführung müssen bereits vor dem Betonieren verbindlich feststehen und mit der Bewehrungsführung abgestimmt werden. Eine nachträgliche Anpassung nach dem Betonieren ist nicht mehr möglich. Der komplette Leistungsumfang ist den Vergabe- und Vertragsunterlagen zu entnehmen.

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Timeline

24 Jun 2026, 00:00

Requested publication date

Publication

24 Jun 2026, 10:22

Issued at

Publication

27 Jul 2026, 07:30

LOT-0000 Additional information request period

Deadline

05 Aug 2026, 07:30

LOT-0000 Tender submission deadline period

Deadline

05 Aug 2026, 07:30

LOT-0000 - Angaben über befugte Personen: Nur Vertreter der Vergabestelle. Bieter oder deren bevollmächtigten Vertreter sind zum Öffnungstermin nicht zugelassen.

Milestone

28 Sept 2026, 00:00

LOT-0000 - Procurement project planned period start

Milestone

09 Jul 2027, 00:00

LOT-0000 - Procurement project planned period end

Deadline

Version history

None recorded.

Contracting authorities1

SR

LEITWEG-ID 09163000-STARO1-29

deRosenheim, Germany
[email protected]

Lots1

Documentation0

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Award criteria0

No procedure-level award criteria recorded.

Participants0

No participants recorded for this notice.