Bauleistungen Entnahmebrunnen, Brunnenanschluss- und Infiltrationsleitung, Sickerschlitze
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Key information
Overview
Die DB plant den Umbau Eisenbahnknoten Frankfurt(M) Stadion. Für die Umgestaltung des Eisenbahnknotens müssen Maßnahmen zur Sicherstellung der Trinkwasserversorgung für das Wasserwerk Goldstein im Stadtwald Frankfurt (Main) umgesetzt werden (sog. Maßnahme "Ersatzwasserbeschaffung"). Gegenstand der Vergabe sind folgende Bauleistungen im Wasserschutzgebiet (WSZ II und III) des Stadtwaldes Frankfurt: - Rückbau von vier Probeentnahmebrunnen in der Vogelschneise. - Herstellung von fünf neuen Entnahmebrunnen in der Vogelschneise (davon 2 Brunnen als Flachausbau bis 66 m Teufe und vsl. 3 Brunnen als Tiefausbau bis 112 m Teufe). - Verlegung einer ca. 2 km langen Brunnenanschlussleitung DN 200-500 GGG zwischen den neuen Entnahmebrunnen und dem Wasserwerk Goldstein in offener Bauweise im Vor-Kopf-Verfahren. Die geplante Trasse kreuzt zweimal die Gleisanlagen der Deutschen Bahn. - Herstellung von zwei Bahnkreuzungen im Rohrvortrieb mit Schutzrohr DN 1200 (Querungsbauwerke Brunnenanschlussleitung). - Herstellung von drei Sickerschlitzbauwerken (je ca. 90 m) in der Tiroler Schneise. - Verlegung einer ca.1,6 km langen Infiltrationszuleitung DN 400 - DN 200 GGG als Abzweig von der Bestandsinfiltrationsleitung DN 600 in der Flughafenstraße zu den Sickerschlitzbauwerken in der Tiroler Schneise in offener Bauweise im Vor-Kopf-Verfahren. - Herstellung von 7 Grundwassermessstellen im Projektgebiet.
Die interessierten Wirtschaftsteilnehmer müssen dem Auftraggeber mitteilen, dass sie an den Aufträgen interessiert sind; die Aufträge werden ohne spätere Veröffentlichung eines Aufrufs zum Wettbewerb vergeben. Durch den Wirtschaftsteilnehmer sind als Teilnahmebedingung neben den zuvor genannten Erklärungen/Nachweisen folgende weitere Erklärungen/Nachweise erforderlich: 1. Erklärung, ob und inwieweit mit dem/den vom AG beauftragten Ingenieurbüro(s) Verbundenheit (gesellschaftsrechtlich verbunden im Sinne § 18 AktG / verwandtschaftliche Beziehungen zwischen Organen des Bieters und Organen des Ingenieurbüros) oder wirtschaftliche Abhängigkeit besteht. Bei Bietergemeinschaften gilt, dass jedes einzelne Mitglied eine entsprechende Erklärung abzugeben hat. Beauftragte(s) Ingenieurbüro(s): 1. DB Engineering & Consulting GmbH, 60528 Frankfurt am Main 2. IGK - Ingenieurgesellschaft Kemmerer mbH, 63755 Alzenau 3. BGS Umwelt - Brandt Gerdes Sitzmann Umweltplanung GmbH, 64297 Darmstadt 4. GRE-Gauff Rail Engineering GmbH & Co. KG, 60549 Frankfurt am Main 5. S+I Ingenieurleistungen - Einzelunternehmen, 61118 Bad Vilbel 6. CDM Smith Consult GmbH, 64404 Bickenbach 7. ARGE RV Umwelt Jungk & Joswig, 76133 Karlsruhe 8. Dr. Weth Ingenieurgesellschaft mbH, 31275 Lehrte Der Auftraggeber behält sich vor, Angebote von Bietern auszuschließen, die unter Mitwirkung eines vom Auftraggeber beauftragten Ingenieurbüros erstellt wurden. Gleiches gilt, wenn zwischen Bieter und beauftragtem Ingenieurbüro eine gesellschaftsrechtliche/verwandtschaftliche Verbundenheit oder wirtschaftliche Abhängigkeit besteht. Fragen zu den Vergabeunterlagen oder dem Vergabeverfahren sind so rechtzeitig zu stellen, dass dem Auftraggeber unter Berücksichtigung interner Abstimmungsprozesse eine Beantwortung spätestens sechs Tage vor Ablauf der Frist zur Angebotsabgabe bzw. zur Einreichung der Teilnahmeanträge möglich ist. Der Auftraggeber behält sich vor, nicht rechtzeitig gestellte Fragen gar nicht oder innerhalb von weniger als sechs Tagen vor Ablauf der Frist zur Angebotsabgabe bzw. zur Einreichung der Teilnahmeanträge zu beantworten. Der Auftraggeber behält sich die Anwendung von §§ 123, 124 GWB vor. Bei Durchführung eines Verhandlungsverfahrens behält sich der Auftraggeber die Möglichkeit vor, den Auftrag auf der Grundlage der Erstangebote zu vergeben, ohne in Verhandlungen einzutreten. Für den Fall, dass die Bieter im Rahmen einer Verhandlung zur Abgabe eines preislich modifizierten Angebots aufgefordert werden, behält das Angebot der 1. Angebotseröffnung einschl. der Nebenangebote weiterhin Gültigkeit. Das gilt sowohl für den Fall, dass der Bieter fristgemäß ein modifiziertes Angebot vorlegt, als auch für den Fall, dass der Bieter ein modifiziertes Angebot nicht oder nicht fristgemäß vorlegt. Der Zuschlag wird auf das wirtschaftlichste Angebot (des Bestbieters) erteilt. Folgende Erklärungen sind im Offenen Verfahren mit dem Angebot und bei einem Aufruf zum Teilnahmewettbewerb mit dem Teilnahmeantrag abzugeben. Zusätzliche Unterlagen sind nicht erwünscht: - Gültige Zertifizierung nach DVGW Arbeitsblatt W 120-1 (Qualifikationsanforderungen für die Bereiche Bohr-technik, Brunnenbau, -regenerierung, -sanierung und -rückbau), min A1, min B1. - Gültige Zertifizierung nach DVGW Arbeitsblatt GW 301 2021-01, min W1, ge,st, pe - Präqualifikation nach § 6a EU VOB/A - 213-02 Druckrohrleitungsarbeiten im Erdreich - 213-03 Mikrotunnelsysteme und Rohrvortriebsarbeiten - 214-02 Verbauarbeiten - 211-01 Erdarbeiten - 212-01 Wasserhaltungsarbeiten - 212-02 Drän- und Versickerarbeiten - 214-01 Bohrarbeiten - 311-01 Beton u. Stahlbetonarbeiten - Erklärung über die von ihm ausgeführten Leistungen in den letzten 5 abgeschlossenen Kalenderjahren, die mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind. Brunnenbau: Erklärung und Nachweis von mindestens zwei Brunnen-Neubaumaßnahmen, die innerhalb der letzten 5 Kalenderjahre mit einem Volumen von je > 300.000,00 EUR (Leistungsteil des Bewerbers/Bieters) ausgeführt wurde. Die Referenzprojekte müssen als wesentliche Leistungsbereiche die Herstellung folgender Bauleistungen beinhalten: - Neubau eines Vertikalbrunnens zur Trinkwassergewinnung mit Trockenbohrung im Lockergestein ≥ 50 m Teufe. - Neubau eines Vertikalbrunnens zur Trinkwassergewinnung mit Spülbohrung im Lockergestein > 100 m Teufe - Neubau eines oberirdischen Brunnen-Abschlussbauwerks in Massiv-Bauweise - Neubau der technischen Brunnenausrüstung (Pumpe, Steigleitungen, Armaturen, Verrohrung Abschlussbauwerk etc.) - Brunnen Neubauprojekt mindestens in Trinkwasserschutzzone 2 Die verschiedenen Leistungsbereiche dürfen einzeln nachgewiesen werden [Einzelprojektvolumen > 150.000,00 EUR (Leis-tungsanteil des Bewerbers/Bieters),]. Es ist aufzuführen: Baumaßnahme, Auftragssumme, soweit zutreffend ARGE Beteili-gungen, Bauzeit, Bauherr und Kurzbeschreibung der ausgeführten Arbeiten. Rohrleitungsbau: Erklärung und Nachweis von mindestens einer Baumaßnahme, die innerhalb der letzten 5 Kalenderjahre mit einem Volu-men von > 800.000,00 EUR (Leistungsteil des Bewerbers/Bieters) ausgeführt wurde. Die Referenzprojekte müssen als we-sentliche Leistungsbereiche die Herstellung folgender Bauleistungen beinhalten: - Erdverlegter Leitungsbau für Trinkwasser mit Gussrohrleitungen ≥ DN 300 und ≥ 800 m Trassenlänge - Erdverlegter Leitungsbau mit "Vor-Kopf"-Bauweise - Erdverlegter Leitungsbau ≥ DN 300 mit Bahnkreuzung - Leitungsbau mindestens in Trinkwasserschutzzone 2 - Erdverlegter Kabelbau parallel zu Leitungsbau ≥ 500 m Trassenlänge - Baugrubenverbau mittels Trägerbohlwand, Baugrubentiefe ≥ 7 m - Mikrotunnelbau mit Teilschnittverfahren mit offenem Schild (steuerbar, bemannt), Rohrvortrieb ≥ DN 1200 unter einer Bahnstrecke, Vortriebslänge ≥ 100 m Die verschiedenen Leistungsbereiche dürfen einzeln nachgewiesen werden [Einzelprojektvolumen > 200.000,00 EUR (Leis-tungsanteil des Bewerbers/Bieters),]. Es ist aufzuführen: Baumaßnahme, Auftragssumme, soweit zutreffend ARGE Beteili-gungen, Bauzeit, Bauherr und Kurzbeschreibung der ausgeführten Arbeiten. Sickerschlitzorgane: Erklärung und Nachweis von mindestens einer Neubaumaßnahme, die innerhalb der letzten 5 Kalenderjahre mit einem Volumen von > 50.000,00 EUR (Leistungsteil des Bewerbers/Bieters) ausgeführt wurde. Die Referenzprojekte müssen als wesentliche Leistungsbereiche die Herstellung folgender Bauleistungen beinhalten: - Neubau von Infiltrationsanlagen mit einer Leistungsfähigkeit von ≥ 40 m³/h - Neubau Ingenieurbauwerke mindestens in Trinkwasserschutzzone 2 Die verschiedenen Leistungsbereiche dürfen einzeln nachgewiesen werden [Einzelprojektvolumen > 20.000,00 EUR (Leis-tungsanteil des Bewerbers/Bieters),]. Es ist aufzuführen: Baumaßnahme, Auftragssumme, soweit zutreffend ARGE Beteili-gungen, Bauzeit, Bauherr und Kurzbeschreibung der ausgeführten Arbeiten. Geforderte Kautionen und Sicherheiten: Vertragserfüllungsbürgschaft in Höhe von 5 v.H. der Auftragssumme Geforderte Kautionen und Sicherheiten: Bürgschaft für Mängelansprüche in Höhe von 3 v.H. der Abrechnungssumme