Atriumhaus - Umbau und Sanierung, Wiesbaden
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Key information
Overview
Objektplanung Gebäude und Innenräume, LPH 5-9
Gustav-Stresemann-Ring 3, Wiesbaden, 65189, Wiesbaden, Germany
Die WiBau Gesellschaft mbH ist eine städtische Gesellschaft. Sie ist als kommunales Unternehmen im Bau- und Facility Management für die Landeshauptstadt Wiesbaden tätig. Die Hauptaufgaben der WiBau sind die Entwicklung, Projektierung, Erstellung und das Facility Management von nicht zu Wohnzwecken dienenden Immobilien, einschließlich aller Baumaßnahmen, inklusive der Sanierung von Objekten. Für die Landeshauptstadt Wiesbaden werden dabei vor allem im Schulbau Betreibermodelle realisiert. Es ist beabsichtigt, die ausgeschriebenen Leistungen im Namen und für Rechnung: WiBau Gesellschaft mbH, Konrad-Adenauer-Ring 11, 65187 Wiesbaden zu vergeben. Das gesamte Verfahren inkl. Kommunikation wird elektronisch in Textform über das Bietercockpit der Vergabeplattform e-HAD (elektronische Hessische Ausschreibungsdatenbank) oder per E-Mail an "[email protected]" unter Angabe der Dokumentenbezeichnung und Gliederungsnummer der Vergabeunterlagen abgewickelt. Teilnahmeanträge sowie die späteren Angebote sind ausschließlich elektronisch über das Bietercockpit der Vergabeplattform e-HAD einzureichen. Dies erfordert eine kostenfreie Registrierung. Wenn Sie sich registriert haben, werden Sie aktiv informiert, sobald eine neue Version der Unterlagen von der Vergabestelle veröffentlicht wird oder sobald die Vergabestelle neue Nachrichten zum Verfahren verschickt. Teilnahmeanträge sowie die späteren Angebote, die schriftlich in Papierform oder auf anderem elektronischen Wege sowie welche, die nach der Angebotsfrist eingehen, werden von der Wertung ausgeschlossen. Angaben zur Beschränkung der Anzahl der Bewerber, die zur Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden: Nach abgeschlossenem Teilnahmewettbewerb werden, sofern geeignet, mindestens 3 höchstens jedoch 5 Bewerber zur Abgabe eines Angebotes aufgefordert. Die Auswahl der Bewerber erfolgt bei Vollständigkeit der vorzulegenden Nachweise durch Bewertung der vorgelegten Unterlagen, insbesondere der Vergleichbarkeit der eingereichten Referenzprojekte mit der zu erbringenden Leistung sowie der in der Bewertungsmatrix genannten Kriterien. Die genaue Bewertungsmatrix ist Teil der Vergabeunterlagen (siehe Teilnahmeantrag). In Summe können maximal 240 Punkte erreicht werden. Erfüllen im Teilnahmewettbewerb mehr als 5 Bewerber gleichermaßen die Anforderungen entscheidet bei Punktgleichheit das Los (vgl. § 75 Abs. 6 VgV). Nach abgeschlossenem Teilnahmewettbewerb werden die im Teilnahmewettbewerb ausgewählten Bewerber zur Abgabe eines Angebotes aufgefordert. Die Anbieter haben ihren Aufwand zur Angebotserstellung grundsätzlich so zu bemessen, dass keine Entschädigungspflicht des Auftraggebers begründet wird. Insbesondere erwartet der Auftraggeber über die geforderten Angebotsunterlagen hinaus keine sonstigen Unterlagen. Nach Angebotsabgabe wird die Vergabestelle die eingegangenen Angebote prüfen. Die Vergabestelle behält sich gem. § 17 Abs. 11 VgV die Möglichkeit vor, den Zuschlag auf Grundlage der Erstangebote ohne weitere Verhandlung zu erteilen. Sollte es zu Präsentations-/ Verhandlungsgesprächen kommen, wird die Vergabestelle Kontakt aufnehmen. Gem. § 17 Abs. 12 VgV ist die Vergabestelle berechtigt bei den Verhandlungen in Stufen zu verfahren und so ggf. die Anzahl der Teilnehmer zu reduzieren. Verwendung der Vergabeunterlagen: Die Vergabeunterlagen und alle Informationen, die die Bewerber im Rahmen des Vergabeverfahrens erhalten, sind nur für dieses Vergabeverfahren zu verwenden. Die Nutzung der Vergabeunterlagen für andere Zwecke ist nicht gestattet. Vorbefasste Unternehmen In dem hier ausgeschriebenen Projekt gibt es vorbefasste Unternehmen, die sich möglicherweise an diesem Vergabeverfahren beteiligen werden. Der Auftraggeber ergreift gem. § 7 VgV angemessene Maßnahmen, um sicherzustellen, dass der Wettbewerb durch eine möglicherweise stattfindende Teilnahme dieser Unternehmen nicht verzerrt wird. Zu diesen Maßnahmen gehören: Unterrichtung der anderen am Vergabeverfahren teilnehmenden Unternehmen in Bezug auf die einschlägigen Informationen, hier in Formd er Bereitstellung umfangreicher Anlagen zur Aufgaben- und Leistungsbeschreibung (Anlagen) sowie die Festlegung einer verlängerten Frist für den Eingang der Angebote und Teilnahmeanträge (vgl. hierzu Ziff. 2.1.4 der Bekanntmachung).
AUSGANGSSITUATION - GRUNDSTÜCK UND BESTANDSGEBÄUDE Das Bürogebäude Gustav-Stresemann-Ring 3 (das sogenannte Atrium-Haus) ist Eigentum der WVV Wiesbaden Holding GmbH. Seit 2010 sind sämtliche Büroflächen an die Juristische Fakultät der European Business School (EBS) vermietet. Für die Umnutzung zu Zwecken der Hochschule sind befristete Baugenehmigungen erteilt worden. In diesem Zusammenhang wurden verschiedene Umbauten vorgenommen. Das Mietverhältnis mit der EBS ist beendet. Die EBS ist Anfang 2025 ausgezogen. Das sogenannte "Atriumhaus" wurde in den Jahren 1993/94 als freistehendes Büro- und Verwaltungsgebäude in massiver Bauweise errichtet. Das Gebäude besitzt oberirdisch Abmessungen von ca. 55 m x 55 m und umfasst ein Garagengeschoss (Ebene 0) sowie drei Obergeschosse (Ebene 1-3). In den Jahren ab 2010 wurde das Gebäude im Rahmen einer befristeten Baugenehmigung teilweise als Hochschulstandort der European Business School genutzt. Diese Genehmigung ist inzwischen erloschen, sodass aktuell wieder die ursprüngliche Baugenehmigung für ein Bürogebäude aus dem Jahr 1994 maßgeblich ist. Im Rahmen eines Bauantrags ist nun eine Nutzungsänderung von einem Verwaltungsgebäude zu einem Bürogebäude mit Beratungscenter und Schulungsräumen vorgesehen. Während in den oberen Geschossen überwiegend Büroflächen vorgesehen sind, sollen im Erdgeschoss sowie im 1. Obergeschoss Beratungs- und Schulungsräume eingerichtet werden. Mit der geplanten Nutzungsstruktur sowie den brandschutzrelevanten Umbaumaßnahmen entstehen Anforderungen an die technische Gebäudeausrüstung, insbesondere an die Heizungs-, Lüftungs- und Sanitäranlagen. Die bestehenden Anlagen sind hinsichtlich ihrer Leistungsfähigkeit, Leitungsführung sowie brandschutztechnischen Anforderungen zu überprüfen und an die neue Nutzung sowie an die geplante Aufteilung in Nutzungseinheiten anzupassen. Zur fachgerechten Planung, Bewertung des Bestands sowie zur Integration der erforderlichen Anpassungen in das Brandschutzkonzept ist daher die Beauftragung einer Fachplanung für Heizung, Lüftung und Sanitär (HLS), insbesondere für die Lüftungstechnik, erforderlich. KENNDATEN / ZAHLEN Das Atriumhaus Adresse: Gustav-Stresemann Ring 3, 65189 Wiesbaden Flurstücksdaten: Wiesbaden, Flur 53, Flurstück 64/71 Weitere Infos entnehmen Sie der Aufgabenbeschreibung. Gegenstand der zu beauftragenden Leistung Für das Vorhaben sind Architektenleistungen gemäß HOAI 2021 für die Leistungsphasen 5 bis 9 zu erbringen. Der Leistungsumfang umfasst die Grundleistungen sowie die besonderen Leistungen in dem Umfang, der für den Umbau und die Umnutzung der bestehenden Liegenschaft zu einem Büro- und Verwaltungsgebäude mit integrierten Schulungs- und Beratungsräumen erforderlich ist. Im Gebäude ist eine bestehende Lüftungsanlagen vorhanden, die nicht funktionsfähig sind. Im Rahmen der Leistungsphasen 1 und 2 wurde der Bestand der Lüftungsanlagen untersucht und im Hinblick auf die Anforderungen des Brandschutzkonzepts bewertet. Erforderliche Anpassungen, insbesondere hinsichtlich Leitungsführung und brandschutztechnischer Abschottungen (z. B. Brandschutzklappen), sind gemäß neuen Brandschutzkonzept zu planen. Eine wesentliche Zielvorgabe ist eine Planung zu erstellen, welche die nötigen Qualitäten & Quantitäten so in den Bestand integriert, dass die geringsten baukonstruktiven und technischen Eingriffe nötig sind und der kostenbewussteste Ansatz gewählt wird. Das Ziel ist, den möglichst größten Teil der Konstruktion, des Innenausbaus und der technischen Anlagen mit möglichst geringen Anpassungen für die neue Nutzung weiterverwenden zu können. Zu beachten ist, dass der AG während der Planungs- und Bauphase je nach Bedarf die Nutzer einbindet im Zuge von Bauherren Jour Fixe bzw. Nutzer Workshops oder ggf. das Projekt einem politischen, bzw. Verwaltungsgremium vorstellen muss. Hierbei hat der AN den AG zu unterstützen und nach Aufforderung teilzunehmen. Gegenstand dieses VgV-Verfahrens sind Leistungen der Objektplanung Gebäude gemäß HOAI 2021, insbesondere im Zusammenhang mit dem Umbau und der Umnutzung der bestehenden Liegenschaft. Weitere Fachplanungsleistungen, insbesondere der Technischen Ausrüstung, der Tragwerksplanung sowie gutachterliche Leistungen (z. B. Bauphysik) und Leistungen der Objektplanung Freianlagen, sind nicht Gegenstand dieses VgV-Verfahrens. Leistungen der Objektplanung Gebäude gemäß HOAI 2021 Teil 3, Abschnitt 1, § 33 ff. in Verbindung mit Anlage 10, Leistungsphasen 5 bis 9 sowie besondere Leistungen. Grundleistungen: Stufe I: LP 5 - Ausführungsplanung (Objektplanung Gebäude) Stufe II: LP 6 und 7 - Vorbereitung der Vergabe und Mitwirkung bei der Vergabe Stufe III: LP 8 und 9 - Objektüberwachung (Bauüberwachung und Dokumentation) sowie Objektbetreuung Der Auftragnehmer hat keinen Anspruch auf den Abruf von einzelnen und / oder sämtlichen Stufen / optionalen Leistungen und kann aus einem Nichtabruf auch keine weitergehenden Ansprüche (z. B. auf Schadensersatz, Honorarerhöhung, ersparte Aufwendungen) herleiten. Projekttermine: Beginn der Leistungserbringung: ca. Dezember 2026 Beginn Vergaben LPH 6+7: ca. Februar 2027 Baubeginn: ca. März / April 2027 Fertigstellung: ca. November 2027
Gustav-Stresemann-Ring 3, Wiesbaden, 65189, Wiesbaden, Germany
#Besonders auch geeignet für:freelance#,