Architektenleistungen nach Teil 3 Abschnitt 1 HOAI (Gebäude und Innenräume)
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Key information
Overview
68163 Mannheim, Paul-Wittsack-Str. 6, Geb. G, MA, HS, Gebäude G (alt), Gesamtsanierung, Architektenleistungen nach Teil 3 Abschnitt 1 HOAI (Gebäude und Innenräume), Gesamtsanierung Laborgebäude Technische Hochschule Mannheim - Gebäudeplanung / Architektenleistungen Das Land Baden-Württemberg, vertreten durch Vermögen und Bau Baden-Württemberg, beabsichtigt die Generalsanierung des Gebäudes G (Altbau) der Technischen Hochschule Mannheim. Das Gebäude G (Altbau) der Technischen Hochschule Mannheim wurde in den Jahren 1970 bis 1972 errichtet und dient als Labor- und Hörsaalgebäude. Aufgrund der langen Nutzungszeit von über 50 Jahren entspricht das Gebäude in baulicher, brandschutztechnischer und haustechnischer Hinsicht nicht mehr dem heutigen Stand der Technik, daher soll es generalsaniert werden. Es handelt sich um einen zweigeschossigen Stahlbetonskelettbau mit Untergeschoss und einer Nutzfläche von 1.473 m². Es beinhaltet bisher auf beiden Geschossen Laborbereiche (Kategorie S1) mit einer großen Anzahl von Digestorien und einen sich über das UG und EG erstreckenden innenliegenden Hörsaal mit ansteigendem Gestühl, im Bestand derzeit ohne natürliche Belichtung. Das Gebäude hat eine Grundfläche von 26,10m x 39,90m. Die Flächen der Generalsanierung belaufen sich auf 1.473 m² NUF R, die Gesamtfläche mit Verkehrs- und Technikflächen beläuft sich auf 2.929 m² NRF. Die Nutzung als Labor- und Hörsaalgebäude bleibt auch für die Zukunft erhalten. Die Generalsanierung beinhaltet den Rückbau des Gebäudes bis auf die statische Konstruktion. Die bisherige Stahlbetonfertigteilfassade wird demontiert - hier ist in gestalterischer und energetischer Hinsicht eine komplett neue Fassade gewünscht. Moderne Lernformen sind bei der Neukonzeption zu berücksichtigen und zu ermöglichen, etwa Lernflächen in den Flurzonen oder Projektgruppen-Arbeitsräume. Bisher fehlende Funktionsräume wie z. B. Umkleiden für die Labore oder barrierefreie WC-Anlagen sind zu ergänzen. Die geschätzten Bauwerkskosten sind ca. 19,3 Mio. €, für die KG 300 wird von 8,1 Mio. € und für die KG 400 von 11,2 Mio. € ausgegangen. Gegenstand des Auftrages sind die vollumfänglichen Leistungen der Objektplanung Gebäude nach Teil 3 Abschnitt 1 HOAI. Der Baubeginn ist für Ende 2030 geplant, die Baufertigstellung für Ende 2033.
Die Teilnahmeanträge sind mit dem vom Auftraggeber vorgegebenen Teilnahmeantrag (abrufbar unter der oben genannten Internetadresse) und den geforderten Erklärungen und Nachweisen zwingend innerhalb der Bewerbungsfrist in Textform über die Vergabeplattform einzureichen. Bewerbungen in Papierform, per Telefon, Telefax oder E-Mail sind nicht zugelassen. Fehlende Unterlagen werden nicht nachgefordert und führen zum Ausschluss aus dem Verfahren.