Arbeitskräftepotenziale durch Digitalisierung und KI inklusiv nutzen

cn-standardContract or concession notice – standard regime00603352-2026BSBundesministerium für Arbeit und Soziales
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Deadline3 days left30 Sept 2026, 21:59
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Identifier
Contract type
—
Deadline
30 Sept 2026, 21:59
CPV codes
73000000 - Research and development services and related consultancy services73110000 - Research services73200000 - Research and development consultancy services73210000 - Research consultancy services73300000 - Design and execution of research and development
Status
Active
Notice type
cn-standardContract or concession notice – standard regime
Source
Estimated value
—
Publication date
1 Sept 2026, 22:00

Overview

Der Erhalt und die zügige Befähigung einer digital kompetenten Arbeitsgesellschaft, die trotz demografischem Wandel und Fachkräftemangel zu einer produktiven und wettbewerbsfähigen Volkswirtschaft beiträgt, liegt im strategischen Interesse des Bundes. Für die Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen ist v.a. die Sicherung der Fachkräftebasis entscheidend. Angesichts einer alternden Gesellschaft besteht dringender Handlungsbedarf, die Beschäftigten möglichst lange unter guten und gesunden Arbeitsbedingungen in den Betrieben zu halten, ungenutzte inländische Potenziale zu erschließen und die Arbeitswelt inklusiver und diverser aufzustellen. Digitale Technologien und v.a. Künstliche Intelligenz (KI) bieten die Möglichkeit, Menschen mit altersbedingten, mit kognitiven oder mit psychischen Beeinträchtigungen länger und gesünder im Arbeitsmarkt zu halten oder zu integrieren und ein alters- und behinderungsgerechtes Arbeitsumfeld zu schaffen. Der zu vergebende Forschungsauftrag (Leistungszeitraum: 2027–2028) zielt auf die Identifikation der Möglichkeiten und Bedarfe von Kleinen und Mittleren Unternehmen (KMU) und Erwerbstätigen mit Beeinträchtigungen für die Nutzung technologischer Unterstützung im Betrieb und damit auf das Heben von Arbeitskräftepotenzialen mithilfe von Digitalisierung und KI. Da hierzu noch keine systematische und umfängliche Darstellung vorliegt, bedarf es der praxisorientierten und -tauglichen wissenschaftlichen Erforschung, wie KMU Beschäftigte mit Beeinträchtigungen durch den Einsatz neuer Technologien (z.B. KI) im Betrieb unterstützen können. Es soll auch ein Beitrag geleistet werden, das Erfahrungswissen der Beschäftigten zu sichern und bestehende (Beratungs-)Strukturen zu stärken, indem übergeordnete Institutionen (z.B. Inklusionsämter, Industrie- und Handelskammern, Wirtschafts-Spitzenverbände) unterstützt werden, KMU bei Fragen der digitalen Transformation zu beraten. Der Forschungsauftrag wird als Wettbewerblicher Dialog mit vorgeschaltetem Teilnahmewettbewerb europaweit ausgeschrieben. Die Leistungen können durch ein Konsortium erbracht werden. Um die gesetzten Ziele zu erreichen, sind durch die Auftragnehmenden, die das Forschungsvorhaben umsetzen, mind. folgende Arbeitspakete zu leisten. Die genaue Ausgestaltung soll durch die Bietenden im Rahmen des Wettbewerblichen Dialogs erläutert werden: 1. Grundlagenforschung und Bedarfsanalyse: o Durchführung einer empirisch-explorativen Studie zur Identifikation und systematischen Darstellung der Bedürfnisse von KMU und deren Beschäftigten mit Beeinträchtigungen. o Erstellung einer Übersicht geeigneter technologischer und KI-basierter Lösungen. o Eignungsprüfung von KI-Technologien für spezifische Arbeitsfelder; bei fehlender Eignung soll der Bedarf an alternativen Lösungen aufgezeigt werden. 2. Umsetzungsstrategien und Implementierung: o Erarbeitung von Umsetzungsvorschlägen und Hilfestellungen für die Implementierung und langfristige Nutzung der identifizierten Technologien. o Identifikation und Erstellung adressatengerechter Informationsmittel und -wege. o Einbindung von Feedback und Evaluation durch ko-kreativen Ansatz. 3. Überprüfung und Anpassung: o Überprüfung und Testung der entwickelten Informationsmittel und -wege sowie deren Präzisierung und Anpassung. o Prüfung der Wirksamkeit der (KI-)Unterstützungsinstrumente. 4. Dissemination inkl. eines breitenwirksamen Unterstützungsangebots in der Fläche: o Durchgängige Dissemination zur Verstärkung der Außenwirkung der Projektziele und -ergebnisse. Adressat*innen des Forschungsauftrags: Wissenschaftseinrichtungen, Hochschulen und Forschungsinstitutionen. Gegenstand und Adressat*innen der Forschungsmaßnahme: KMU und übergeordnete Institutionen, die entsprechend bei der Projektumsetzung einzubeziehen sind. Auch sind Perspektiven betroffener Erwerbstätiger, von Organisationen und Verbänden der Selbstvertretung, Beratung und Selbsthilfe von und für Menschen mit Behinderungen zu berücksichtigen.

Es ist beabsichtigt, die Anzahl der Bewerber, die zur Teilnahme an der Dialogphase aufgefordert werden sollen, zu begrenzen. Sofern genügend geeignete Bewerber (mindestens drei) zur Verfügung stehen, macht die Auftraggeberin von der Möglichkeit gem. § 51 Abs. 1 VgV Gebrauch, die Zahl der Teilnehmenden zu reduzieren und maximal vier (4) geeignete Bewerber zur Teilnahme am Wettbewerblichen Dialog aufzufordern. Sofern die Zahl geeigneter Bewerber unter der Mindestzahl von drei (3) geeigneten Bewerbern liegt, kann der Auftraggeber das Vergabeverfahren fortführen, indem er den oder die Bewerber einlädt, die über die geforderte Eignung verfügen, vgl. § 51 Abs. 3 S. 2 VgV. Die Teilnehmer sind daher aufgefordert, mit dem Teilnahmeantrag die in Dokument 3 beschriebenen Nachweise der Leistungsfähigkeit beizubringen. Die Eignungsprüfung erfolgt anhand der fachlichen (Fachkunde) und wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit des Teilnehmenden (siehe Dokument 3 in Verbindung mit Dokument 3a_Eignungsmatrix). Ausgewählt werden die vier (4) Bewerber, die gemäß dem in Dokument 3a_Eignungsmatrix aufgeführten Bewertungsmaßstab die höchste(n) Punktzahl(en) erreichen. Sofern zwischen mehr als vier (4) Bewerbern ein Punktegleichstand herrscht, entscheidet die höhere Punktzahl im Kriterium 3.2 Fachkenntnis Projektleitung. Sofern weiterhin Punktegleichstand herrscht, entscheidet ein zufällig ausgewähltes Los über denjenigen Bewerber, der zur Teilnahme am Dialog ausgewählt wird.

Contracting authorities1

Lots1

Documentation0

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Award criteria0

No procedure-level award criteria recorded.

Participants0

No participants recorded for this notice.