31.4 Fachplanung KG 450 TGA-IT
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Key information
Overview
Vergabe von Fachplanungsleistungen der Technischen Ausrüstung (LPh2-LPh3, LPh5-LPh8 gem. HOAI §55, AGr 5 gem. HOAI §53 und §54) / Sanierung Haus 31.4, Modernisierung DataCenter Infrastrukturen des Max-Delbrück-Centrums für Molekulare Medizin in der Helmholtz- Gemeinschaft auf dem Campus Berlin-Buch Sanierung Rechenzentren Geb.31.4: MDC1 Die Inbetriebnahme des MDC1 erfolgte in 2012. Es besteht ein hoher Sanierungsstau bei den Klima- und Elektroverteilungssystemen. Es sind die folgenden Maßnahmen erforderlich: • Sanierung der Systemkomponenten (PDU) zur Energiemessung, -auswertung und Steuerung. Es soll ein Messkonzept gemäß EN50600 (DataCenter Norm) mit Detaillierung Level 3 (Datenerfassung pro IT-Komponente) sowie ein Kapazitätsmanagement der Strom-Leitungsbelastung umgesetzt werden. • Maßnahmen für den abgesicherte Zutritt zu den schrankinternen Serversystemen sichergestellt werden. Bei der Schließung ist ein Konzept mit einer elektromechanischen Ausführung mit RFID- und/oder token-basierenden Berechnungsfreigabe anzustreben. • Die Umfeldsicherheit des Raumes soll nach den Empfehlungen des Bundesamtes für Sicherheit gemäß den Grundschutzanforderungen validiert und in Abstimmung mit den AG angemessene Maßnahmen (Videoüberwachung, Sektorenalarmierung...) geplant und umgesetzt werden. MDC2 Die Inbetriebnahme des MDC2 erfolgte 2015. Nachdem der Systembedarf Dritter reduziert wurde, können die freiwerdenden Flächen für IT-Systeme des MDC verwendet werden. Die Optimierung der Anlagen zur Wärmeabfuhr, unter Nutzung der Betriebserfahrungen, die Bestrebungen zur Nachnutzung der Wärme sowie der Einbau effizienterer IT-Technik bedingen eine Umplanung der Anlagen. Es sind konkret die folgenden Maßnahmen umzusetzen: • Für die Nutzung der Flächen muss das IT-Klimakonzept im Raum angepasst werden. Bisher erfolgt die Rackkühlung für High-End Serversysteme durch 35 passive Klima-Rücktüren. Diese Klimakonzept ist für Standard-Server- und Storagesysteme nicht nutzbar. Es wird eine Modernisierung durch aktive Klima-Rücktüren angestrebt. • Es sind zur Sicherstellung des ordnungsgemäßen Regelbetriebes die installierten Rauchansaugsysteme (RAS) zu modernisieren. Diese führen bei einer Fehlererkennung derzeit zu einer automatischen Abschaltung von Racks. • Maßnahmen für die abgesicherte Zutritt zu den schrankinternen Serversystemen sichergestellt werden. Bei der Schließung ist ein Konzept mit einer elektromechanischen Ausführung mit RFID- und/oder token-basierenden Berechnungsfreigabe anzustreben. • Fachliche Unterstützung des Auftraggebers bei der Beschaffung einer geschlossenen IT-Racklösung in Form eines modularen, standardisierten Systembausteins (im Folgenden System Building Block oder gleichwertige modulare Systemlösung) mit einer Ausstattung im Umfang von 1-2 KI-Servern, um technische und organisatorische Erfahrungen mit wassergekühlten IT-Systemen zu gewinnen. Ziel ist es, die Grundlagen für den späteren Einsatz im geplanten HGF/ZIB Data Center (Standort Adlershof, Inbetriebnahme ab 2032) innerhalb des MDC zu schaffen. Dies beinhaltet insbesondere die Erstellung eines technischen Lastenhefts sowie die Begleitung des dazugehörigen VgV-Verhandlungsverfahrens als technische Berater in ausschließlich beratender und unterstützender Funktion; die Durchführung des Vergabeverfahrens sowie die Beschaffung verbleiben beim Auftraggeber. Die übergreifende Integration der IT-Systemkomponenten in die gebäudetechnische Infrastruktur (insbesondere Energieversorgung, Kühlung und Gebäudeautomation) ist im Rahmen der Planung durch eine enge Abstimmung zwischen den beteiligten Fachplanern sicherzustellen. Die Planung hat außerdem unter strikter Wahrung der Produkt- und Herstellerneutralität zu erfolgen. Eine Einflussnahme durch Lieferanten- oder Herstellerinteressen ist auszuschließen. Die geplanten Maßnahmen zeichnen sich zusammenfassend wie folgt aus: 1. Art der Baumaßnahme: Bauen im Bestand (Sanierung / partieller Umbau); 2. BGF MDC1 ca. 160m², MDC2 ca. 125m² 3. Geschätzte Kosten KGr 400 / KGr 600 nach DIN 276 gesamt: ca. 4,2 Millionen EUR netto; geschätzte Kosten für die ausgeschriebenen Maßnahmen in der KGr 600 nach DIN 276: ca. 2,67 Millionen EUR netto (incl. ca. 0,5 Millionen € für Beschaffung geschlossener Racklösung). Die in den Kostengruppen 400 und 600 nach DIN 276 ausgewiesenen Kosten sind nur insoweit Bestandteil des Auftrags, als hierfür Planungs-, Koordinierungs- oder fachliche Beratungsleistungen des Auftragnehmers geschuldet sind. Gegenstand des vorliegenden Verfahrens ist die Vergabe von Fachplanungsleistungen der Technischen Ausrüstung (LPh2-LPh3, LPh5-LPh8 gem. HOAI §55, AGr 5 gem. HOAI §53 und §54) sowie ausgewählte Besondere Leistungen. Die Vergabe erfolgt stufenweise (s.a. II.2.11). Optionale Leistungen: s. Ziffer II.2.11. Voraussichtlicher Zeitrahmen: 1. Beauftragung: 10/2026 2. Abschluss LPh5: 02/2027 3. bauliche Realisierung Rechenzentren: 06/2027 bis 11/2027 4. Projektabschluss: im Nachgang
(1) Die insb. in Ziff. III.1.1 bis III.1.3 geforderten Erklärungen und Angaben werden im Rahmen der zu verwendenden Formblätter (Teilnahmeantrag [interaktive PDF-Datei] und Eigenerklärung zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen [Formular VHB 124 LD] sowie - sofern zutreffend - Bewerbergemeinschaftserklärung [VHB 234], Erklärungen für Nachunternehmer [VHB 236]) präzisiert und abgefordert und sind nicht separat zu erklären/abzugeben. Die Formblätter sind in deutscher Sprache vollständig auszufüllen. Eine Unterschrift ist bei elektronischer Bewerbung nicht erforderlich, der Name des Erklärenden/der bevollmächtigten Person sowie der Name des Unternehmens ist jedoch zwingend anzugeben. Im Falle einer Bewerbergemeinschaft sind die Angaben für das sich bewerbende Team als Ganzes vorzunehmen. Je Bewerbung ist nur ein Teilnahmeantrag zugelassen. Der bevollmächtigte Vertreter füllt den Teilnahmeantrag aus. Die Bewerbungsunterlagen sind elektronisch unter Nutzung des sog. Bietertools auf der Vergabeplattform bis zu der in Ziff. IV.2.2 genannten Frist einzureichen, ansonsten wird der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft zwingend ausgeschlossen. Die Nichtvorlage bzw. die Vorlage nicht vollständiger Unterlagen, Erklärungen und Nachweise - auch auf Nachforderung gemäß VgV §56 [2] - hat den zwingenden Ausschluss vom weiteren Verfahren zur Folge. Eine Nachforderung bei fehlerhaften Referenznachweisen ist über den Umfang der Liste in Pkt. 5.1 des Teilnahmeantrages hinaus nicht vorgesehen. Die Bewerbungsunterlagen verbleiben beim Auftraggeber. Ein Anspruch auf Kostenerstattung besteht nicht. (2) Sofern der Bewerber eine Einheitliche Europäische Eigenerklärung einreichen möchte, muss er sicherstellen, dass die EEE sämtliche zuvor genannten Angaben/Erklärungen/Nachweise enthält. Die EEE muss nicht verwendet werden, wenn der Teilnahmeantrag inkl. Anlagen vollständig ausgefüllt eingereicht wird. (3) Unter der in Ziff. I.3 genannten Adresse können alle Vergabeunterlagen (Formblätter [s.o.] inkl. Bewertungsmatrix Stufe 1 sowie Zuschlagskriterien/Bewertungsmatrix Stufe 2 und die in Ziff. II.2.4 aufgeführten Unterlagen) sowie Änderungen/ Ergänzungen zur Bekanntmachung u.ä. wie auch die weiteren Auskünfte abgerufen werden. Bewerber sind verpflichtet, sich eigenständig die Informationen dort zu verschaffen. (4) Rückfragen werden nur zugelassen und beantwortet, wenn sie so rechtzeitig eingehen, dass der Auftraggeber 6 Tage vor Ablauf der Bewerbungsfrist die zusätzlichen Auskünfte erteilen kann (VgV § 20 [3], Unterabsatz 1). Die Kommunikation erfolgt nur über die Internetplattform (siehe I.3). (5) Hinweis zu Ziff. II.2.5 Zuschlagskriterien: Die Angebotsinhalte zu den nichtpreislichen Angebotsbestandteilen werden nicht verhandelt. Die für die nichtpreisliche Bewertung relevanten Angebotsbestandteile sind mit dem Erstangebot vorzulegen und werden auf dieser Grundlage unter Berücksichtigung einer vorgesehenen Präsentation (s.a. Hinweise in der Bewertungsmatrix) bewertet. Je Kriterium werden 0, 1, 3 oder 5 Punkte vergeben (näheres siehe Vergabeunterlagen). Es können insgesamt maximal 190 Punkte erreicht werden. Bewertung Honorarangebote: Zur Sicherstellung eines angemessenen Wettbewerbs erfolgt die Bewertung des Preises nach einem linearen Bewertungsmodell. Extreme Preisabweichungen werden im Rahmen der Angemessenheitsprüfung gesondert bewertet. Die einzelnen Honorarangebote werden jeweils mit max. 5 Punkten bewertet. 5 Punkte erhält das Angebot mit dem niedrigsten Preis, 0 Punkte erhalten Angebote mit dem 1,75-fachen oder mehr als dem 1,75-fachen des niedrigsten Preises. Die Punktzahl errechnet sich im Übrigen dann wie folgt: 0 + 5 x (niedrigster Preis x 1,75 - Preis) / (niedrigster Preis x 1,75 - niedrigster Preis). (6) Der Bauherr beabsichtigt, i.R. der Verhandlung (Zuschlagsverfahren) die Frist für die Einlieferung der finalen Honorarangebote im Einvernehmen mit den Bietern auf 7 Tage festzulegen. Der Auftraggeber behält sich vor, den Zuschlag gemäß VgV §17 (11) auf der Grundlage der Erstangebote zu erteilen. (7) Mit Teilnahme an dem Vergabeverfahren erklärt sich der Bewerber einverstanden, dass sämtliche, auch personenbezogene, vom Bewerber zur Verfügung gestellte Daten im Rahmen des Vergabeverfahrens gespeichert und verarbeitet werden. Er erklärt ferner, dass die Zustimmung hierzu von den betreffenden Personen vorliegt. Die Daten werden ausschließlich für dieses Vergabeverfahren verwendet. Für weitere Informationen zum Datenschutz bitte an die in Ziff. I.1 genannte Kontaktstelle wenden
22 Jun 2026, 22:00
Requested publication date
Milestone
23 Jun 2026, 06:27
Dispatch date
Milestone
24 Jun 2026, 22:00
Publication date
Publication
23 Jul 2026, 21:59
Participation request deadline
Deadline
25 Oct 2026, 23:00
Contract start date
Deadline
28 Dec 2028, 23:00
Contract end date
Deadline
None recorded.